



Mit Queen of Pentacles präsentiert Endorphin.es ein siebenstimmiges Drum-Modul mit hybrider Klangerzeugung. Der analoge Teil der Klangerzeugung bezieht sich auf Bass Drum, Snare und Clap, welche in Tonhöhe, Lautstärke und einem weiteren Parameter einstellbar sind. Die vier digitalen Instrumente verteilen sich auf HiHats (open & closed), Ride und Crash und sind samplebasiert. Die Reglerfunktion der digitalen Klänge ist umschaltbar, mit der gleichen Taste erhält man Zugriff auf die MicroSD Card, welche acht Sets zu je vier Klängen bereithält. Klanglich ist das QoP nah bei EDM und Dark-Techno bzw. den typischen Industrie-Sound und kann seine Nähe zu bearbeiteten 909 Sounds nicht ganz leugnen. Für die Factory Samples zeichnet sich Nicolas Bougaïeff (Mute, Novamute) verantwortlich; sie enthalten auch bearbeitete Samples des Paiste 602 Beckens. An Klangbearbeitung und Effekten mangelt es dem Endorphin.es Queen of Pentacles Drum-Modul ebenfalls nicht: auf analoger Seite findet sich ein resonantes Lowpass/Highpass mit nachgeschaltetem VCA und Saturator. Den Abschluss bildet ein digitaler Effektprozessor, der schon in anderen Endorphin.es Modulen Verwendung fand und mit insgesamt 16 Effekten aus den Airways und Darkwaves Bänken glänzt. Allen Kanälen gemein ist die manuelle Trigger-Taste und der Accent bzw. Velocity Eingang. Wird am Clockeingang eine Clock von einem Sequenzer oder MIDI-Interface zugeführt, verwandeln sich die Trigger-Taster zu Retrigger-Tastern, die sich am Tempo orientieren. Zahlreiche CV-Eingänge bietet sich dafür an, den erzeugten Grooves noch mehr Lebendigkeit einzuhauchen.