



Mit dem XAOC Devices Odessa wird ein digitaler Oszillator mit additiver Synthese und kompromisslos zugänglicher Bedienung präsentiert. Additiv bedeutet, dass dem Grundton viele weitere, bis zu 2500 Grundtöne hinzugefügt werden können. Das hervorragend klingende Modul überstreicht eine unglaubliche Klangpalette, die metallisch, strahlend, dumpf, organisch, vokal, schreiend, matt, basslastig und noch mehr sein kann. Wer feinfühlig sucht, wird auch die klassischen Wellenformen wie z.B. Sägezahn, Rechteck und artverwandtes ausfindig machen.
Die geschichteten, sinusartigen Grundtöne unterteilen sich in Harmonische und Teilharmonische Töne, die stets in Relation zueinander stehen. Mit neun Parametern, die jeweils über einen eigenen CV-Eingang verfügen, wird der Klang in alle Richtungen verbogen und durchfährt sogar Kammfilter-artige Töne, aber auch solche die man unmittelbar mit Phaser- und Flanger Effekten in Verbindung bringt. Mit der Taste Voices können bis zu fünf gegeneinander verstimmbare Stimmen erzeugt werden, was eine unglaublich dichte und unisono-artige Soundcluster hervorbringt. Ergänzend dazu wird exponentielle FM und lineare Through-Zero FM geboten. Dank des leistungsfähigen Prozessors, ist das gesamte Frequenzband aliasing-frei.
Durch zwei Module ist Odessa erweiterbar: LIPSK ist in der Lage, einen Wellendurchlauf in acht Teile zu splitten und diese manuell oder per Gate zu invertieren. Mit HEL erhält jede einzelne Stimme einen eigenen Audioausgang, wodurch aufwendigere, mehrstimmige Patches möglich werden.
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