





Mit dem Pro VS Mini holt Behringer den 1986er Synthesizer-Klassiker Sequential Circuits Prophet VS in die Neuzeit und verkleinert ihn zugleich auf ein handliches Format. Die Besonderheit des Prophet VS -so auch beim Pro VS Mini- ist die Vector Synthese, welche vier Oszillatoren mit jeweils eigener Wellenform und Tuning via Joystick und/oder Mix-Hüllkurve miteinander mischt, was aufgrund von Überlagerungen andere Wellenformmixturen erzeugt als es mit einem normalen Oszillator-Mixer möglich wäre. Die Oszillatoren selbst teilen sich einen Pool aus 128 Wellenformen, die sich beliebig miteinander kombinieren lassen. Dem Vector-Mixer folgt ein analoges 24dB Lowpass Filter, den Abschluss im Signalweg machen der VCA und eine Effekt-Einheit mit Reverb, Chorus und Ensemble. Letzterer ist gerade für Pads und Flächen ein Garant für noch lebendigere Klänge. Zur Modulation kommen wie beim Original drei ADSR Hüllkurven (VCF, VCA, Mix), zwei LFOs, Velocity und der Arpeggiator mit drei Abspielmustern zum Einsatz. Noch nie zuvor war Vector Synthese so günstig zu haben, dazu kommt der Pro VS Mini dem Original aus den 80ern relativ nahe. Der integrierte Stepsequencer bietet Zugriff auf 16 Pattern, die mit unterschiedlichen Skalierungen und Shuffle-Werten programmierbar sind. Die Noteneingabe geschieht kurzerhand mit dem kapazitiven 27 Tasten Mini-Keyboard oder via MIDI. Die Stromversorgung erfolgt ausschließlich über den USB Port, MIDI gelangt ebenfalls via USB und über die DIN-Buchse in den Synthesizer. Dank einer umfangreichen MIDI-Implementation kann das Instrument bequem mit der DAW oder einem Mastersequencer automatisiert werden. Für eigene Sounds sind 32 Speicherplätze vorgesehen.
Mit dem V2.0 Update gibt Behringer dem Pro VS Mini etliche neue Features und erweiterte Funktionen mit auf den Weg.
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