










Mit dem Modal electronics Argon8 präsentiert Modal Electronics einen achtstimmig polyphonen Keyboard-Synthesizer mit Wavetable-Klangerzeugung. Die anschlagdynamische Fatar TP9/S Klaviatur mit Aftertouch vermittelt direkt ein gutes Spielgefühl. Dunkle Holzseitenteile die gebürstete Oberfläche aus Stahl machen zusammen mit den hochwertigen Bedienelementen einen verbindlichen Eindruck. Dank des OLED Displays hat man jederzeit alle wichtigen Aktionen im Blick, sogar die Wellenform wird wie bei einem Oszilloskop dargestellt.
Herzstück des Modal electronics Argon8 sind die beiden hochauflösenden Wavetable-Oszillatoren, die aus 180 Wavetables, die in 36 Bänke zu je fünf Sets organisiert sind, ihre Klänge fördern. Es sind übrigens die gleichen Wavetables, die der Modal 002 Synth auch hatte. Oszillator 2 beherrscht überdies klassische PWM und vier Noise-Varianten. Zur Bearbeitung der Wavetables stehen auf Oszillatorebene 28 Wavetable-Prozessoren zur Verfügung, die u.a. Wavefolding, Wellengleichrichter, Bitcrushing beherrschen und somit eine erstaunliche Erweiterung des bereits vorhandenen Spektrums darstellen. Übergeordnet für beide Tongeneratoren acht weitere Oszillator-Modifikationen, die AM, FM, Ringmodulation, Hartsync und weitere abdecken. Der sorgfältig erzeugte Sound wird anschließend von einem resonanzfähigen 12dB Multimode Morphing-Filter bearbeitet, welches stufenlos von Lowpass über Bandpass nach Highpass morphen kann.
Langeweile kommt mit den Modal electronics Argon8 keine auf, dafür sorgen die flexibel zuweisbaren Modulationsquellen. Neben den drei dedizierten ADSR-Hüllkurven für VCA, VCF und Mod gibt es zwei LFOs, die wahlweise BPM-synchron oder bis in den Audiobereich betrieben werden können. Ein X/Y Joystick ersetzt nicht nur die Pitch- und ModWheels, sondern ist ebenso eine eigenständige Modulationsquelle. Was an Modulationen nicht fest verbunden ist, ist in der Modulationsmatrix freizügig zuweisbar. Ganze acht Slots sind mit elf Quellen und 52 Zielen zu belegen.
Drei leistungsstarke und voneinander unabhängige Stereo-Effektprozessoren geben jedem Sound den letzten Schliff. Ob Delays die einen Zeit und Raum vergessen lassen, vielseitige Reverbs, jetartiger Flanger oder angenehm wabernde Phaser und Chorus Effekte können jedem Patch zugewiesen werden. Ein Distortion am Ende der Signalkette verhilft zum nötigen Biss, sofern gewünscht. Für Effekt-Kombination sind 100 Speicherplätze vorgesehen.
100 Pattern finden im Modal electronics Argon8 ihren Platz. Jedes Pattern kann bis zu 512 Schritte (32 Takte) lang sein und neben den Noteninformationen bis zu vier weitere Parameter in der Sequenz aufzeichnen. Wahlweise zum Sequenzer verrichtet ein hochentwickelter, programmierbarer Arpeggiator mit 32 Schritten Länge seinen Dienst. Mit 300 Werkspresets und 200 User-Patches hat man fürs Erste 500 Klänge im Direktzugriff. Über die kostenlos erhältliche MODALAPP kann das Instrument bequem via iOS, OS X, Win7 (und höher) und Android 6 (und höher) editiert werden. Mit der App hat man dann auch Zugriff auf weitere Modulationsquellen und kann bequem Speicherplätze austauschen oder neue Sounds reinladen.
Mit der neuen Firmware V2.6 reagiert MODAL auf zahlreich geäußerte Anregungen aus der Anwender-Community und ergänzt die ARGON8-Reihe um zwölf neue Wavetable-Bänke mit 60 neuen Wellenformen! Zudem erhält Oszillator 2 Tune eine Mode-Steuerung, die eine Verknüpfung der OSC1-Frequenz mit der OSC2-Stimmung ermöglicht. Abgerundet wird das neue OS durch Bugfixes und Detailverbesserungen.
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