



Der grafische Standalone-Editor wurde für Soundenthusiasten entwickelt, die ihre Klänge bis ins kleinste Detail ausarbeiten möchten. Die Software läuft auf macOS und Windows Plattformen und ist kostenlos über die Roland Cloud erhältlich. Endlich kann man mit einer übersichtlichen Oberfläche sämtliche Klänge verwalten, mit dem Scene-Builder komplexe Layer und Performance-Setups erstellen, Parts im Detail bearbeiten und letztendlich das Potenzial des Jupiter-X / Xm viel besser ausschöpfen.
Der Jupiter-Xm von Roland ist ein topmoderner Keyboard-Synthesizer, der mehr als eine Neuauflage des berühmten Jupiter-8 sein will. Mit neuester Zen-Core Klangerzeugung stehen Sounds zahlreicher Klassiker wie Jupiter-8, Juno-106, JX-8P, SH-101, XV-5080, RD-Piano, TR-808, TR-909, CR-78 zur Verfügung. Die Zen-Core Technologie ist in der Lage, Eigenschaften von Original-Instrumenten präzise nachzubilden und diese mit anderen zu kombinieren. Das Instrument ist bis zu 256 stimmig spielbar. Ist beispielsweise das Jupiter-8 Modell jedem der vier Synth-Parts zugewiesen, beträgt die Polyphonie je Part bis zu 32 Stimmen. Bei monophon gespielten PCM-Samples ist die volle Polyphonie erreichbar.
Das kompakte 37-Tasten-Leichtgewicht (4,4 kg) überzeugt im Studio wie auf der Bühne durch seinen geringen Platzbedarf und ist dank Batteriebetrieb (8xAA) überall einsetzbar. Interne Stereo-Lautsprecher mit zweimal vier Watt, Ausgänge für Kopfhörer, XLR und Klinke sowie eine umfassende Rechneranbindung via USB einschließlich Audioübertragung, lassen keine Wünsche bzgl. Konnektivität offen.
Die übersichtlich gestaltete Oberfläche gewährt mit den vielen Drehreglern unmittelbaren Zugriff auf alle klangrelevanten Parameter. Mit nur wenigen Handgriffen, erarbeitet man sich in den Funktionsgruppen Oszillator, Filter, LFO, Hüllkurve und Effekte seinen Wunschsound. Je nach ausgewähltem Synthesizer-Modell stehen zwei LFO und drei Hüllkurven zur Verfügung, die auf die Ziele Pitch, Filter & Amp vorverdrahtet sind. Selbstverständlich können Klänge auch gelayert werden: ein schönes Piano aus der RD-2000 Engine zusammen mit einem strahlenden Juno-String zu kombinieren, ergibt eine orchesterfähige Kombination. Schnell wird der Musiker bemerken, dass Roland viel Energie in die Implementierung polyphonier Klänge investiert hat. Im Speicher befinden sich über 4000 Sounds und über 90 Drum Kits. Ist der Bedarf nach mehr Sounds noch nicht gedeckt, kann der Klangvorrat über die stetig wachsende Online Plattform erweitert werden.
Um den erstellten Klängen den letzten Schliff zu geben, hat Roland einige leistungsfähige Effekte eingebaut. Verschiedene Verzerrer, Reverb, Delay und Modulationseffekt-Typen sind detailliert an den eigenen Geschmack anpassbar. Spätestens hier offenbart sich auch das Vorhandensein des Mikrofon-Eingangs: Zusätzlich enthält der Jupiter-Xm einen integrierten Vocoder.
Der Jupiter-Xm verfügt über einen Sequenzer mit fünf Spuren, mit dem Zugleich die Sounds verwaltet werden. Als wahrer Kreativitäts-Booster entpuppt sich der i-Arpeggio (Intelligenter Arpeggiator!), welcher sich am Spiel, sowie Phrasen und Beats orientiert, wodurch stets passende Melodien, Begleitmuster und Rhythmen entstehen. Natürlich sind diese Phrasen anpass- und veränderbar. Ebenso Bestandteil der Zen-Core Technologie sind die Szenen, welche 256 „Gesamtzustände" beinhalten. Zugewiesene Sounds, Effekteinstellungen, Pattern, i-Arpeggio-Muster, Programmierung der Slider; all das beinhaltet eine Szene.
Mit dem neuen OS 1.20 verbessert Roland seinen ZenCore-Synthesizer Jupiter-Xm um weitere Funktionen, Optimierungen und Bugfixes. NEU ist, dass sich nun mehrere Parts zugleich bearbeiten lassen, die Parts 1 und 2 automatisch im Panorama verteilt werden können und der i-Arpeggio um den KeyShift Step Mode erweitert wurde. Ebenso geht nun auch gezieltes Kopieren von Bestandteilen eines Parts, Start-Szene nach Belieben zuweisbar. MIDI-Kanäle je Part individuell zuweisbar und vieles mehr.
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