




Mit dem LIVEN Lofi-12 bringt Sonicware den krachigen Sound von Samplern der 80er und frühen 90er Jahre zurück in aktuelle Setups. Aufgrund der niedrigen Auflösung von 16 Bit und 12kHz/24kHz mit optionalem 12 Bit Modus wird eine Soundqualität aus der Zeit lange vor dem Akai S1000 erreicht. Für Samples gibt es insgesamt 128 Speicherplätze, wovon 80 ab Werk mit LoFi Samples belegt sind und natürlich auch gegen eigene Samples ausgetauscht werden können. Der LIVEN Lofi-12 ist in der Lage selber zu sampeln, dafür stehen je Speicherplatz bis zu 4 Sekunden in Mono zur Verfügung. Die auf den vier Sequenzerspuren ausgewählten Samples können mit Pitch, Justage von Start- und Endpunkt, Rückwärtswiedergabe, Sustain-Loop, Filter und LFO-Modulation für Pitch und Filter nachbearbeitet werden. Doch damit nicht genug; je Spur ist einer von elf Inserteffekten (u.a. Delay, Bitcrusher, Flanger, Isolator, Distortion) auf die Samples anwendbar. Für den Mastereffekt gibt es acht verschiedene Algorithmen, die sich aus Hall-Varianten, Tape- und Vinyl-Simulator zusammensetzen. Der eingebaute Lautsprecher nebst alternativem Batteriebetrieb (6x AA Batterien) bietet sich für alle an, die ortsungebunden Musik machen möchten. Zur Verbindung mit anderem Equipment gibt es MIDI Ein- und Ausgänge sowie Analog Sync In & Out, um die Groovebox mit Korg Volca oder Teenage Pocket Operators zu synchronisieren.
Der vierspurige Sequenzer ist live oder schrittweise im TR-Raster programmierbar und hat eine Speicherkapazität von 128 Pattern, die jeweils bis zu 64 Schritte lang sein können. Das Aufnehmen von Parameterlocks bringt Leben und Abwechslung in die Pattern. Die Samples sind über die 27 Minitasten chromatisch spielbar, was musikalisch ein großer Zugewinn ist. Mit dem Shuffle (Swing)-Parameter kommt mehr Groove und Funkyness in die Beats. Verschiedene Live-Effekte im Sequenzer bringen per Tastendruck Variationen des aktuellen Pattern ohne dafür etwas neu programmieren zu müssen.
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