






Das von Fred's Lab auf den ungewöhnlichen Namen Töörö getaufte Desktop-Gerät ist ein sehr kompakter Hybrid-Synthesizer mit digitalen Oszillatoren und einem analogen Filter. Dank der Matrix-Bedienung und wenigen Shift-Funktionen gelangt man schnell zu den gewünschten Sounds. Insgesamt ist das Instrument 6-stimmig polyphon spielbar und verfügt über vier Spuren, die sich die Stimmen teilen. Jede Stimme verfügt über zwei 12-Bit Waveform Morphing Oszillatoren, einem zusätzlichen Sinus-Modulator für Thru-Zero Phasen-Modulation, Hardsync, Rauschgenerator und Ringmodulator. Das klangliche Fundament hat trotz der verwendeten Auflösung einen schönen und charismatischen Grundsound, dieser wird mit einem analogen 12dB Lowpass Filter in Form gebracht. Zwei ADSR Hüllkurven, zwei LFOs und weitere Parameter wie z.B. das Modulationsrad oder Velocity können über die acht Einträge umfassende Modulationsmatrix beliebigen Zielen zugewiesen werden. Den Abschluss macht ein 12-Bit Effektprozessor, der neben Delay auch Modulationseffekte wie z.B. Chorus beherrscht. 100 Speicherplätze stehen für eigene Sounds bereit, diese lassen sich in 10 Multisets organisieren, was insbesondere den vier Spuren zu Gute kommt. Die vollständige MIDI-Implementierung werden alle zu schätzen wissen, die Töörö mit einer DAW oder Mastersequencer steuern möchten. Seit der Veröffentlichung der Firmware 1.60 ist Töörö voll kompatibel mit MIDI MPE (mit Einbeziehung der drei Modulations-Achsen) und der Unterstützung von zwei Zonen (2 MPE-Presets gleichzeitig).
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