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Mit dem Leviasynth Desktop präsentiert ASM (Ashun Sound Machines) einen 16-stimmigen, hybriden Desktop-Synthesizer mit Algorithmic Engine-Synthese. Klanglich wie Funktionell weist der Leviasynth einige Besonderheiten auf, die in dieser Konstellation einen gern gesehenen Seltenheitswert aufweisen. Mit den 16 anschlagdynamischen Pads spielt man die Sounds und programmiert den Sequenzer, über den Pad Mode erreicht man weitere Funktionen. Im Hinblick auf minimale Menü-Arbeit (Paging) wurde die Benutzeroberfläche gestaltet und Funktionen einen Tastendruck entfernt untergebracht. Acht Encoder mit LED-Kranz und ein Touch-Display sorgen für adäquaten Zugriff auf alle Parameter und den optimalen Überblick.
Dank der Chord Funktion, dem dreispurigen Sequenzer und des umfassend programmierbaren Arpeggiators hat man gleich drei sehr leistungsfähige Kreativ-Tools an der Hand, um auf der Bühne wie im Studio seine Ideen ausarbeiten zu können. Im Multi-Mode ist der Leviasynth 2-Part multitimbral (Lower/Upper) und dadurch in der Lage zwei verschiedene Sounds zugleich wiederzugeben. Ab Werk bietet der Leviasynth Keyboard stattliche 1024 Speicherplätze für Sounds und zusätzliche 640 Speicherplätze für Multi-Programme.
Ein kleines Highlight sind die fünf analogen Steuerspannungsausgänge für CV, Gate, Clock und zwei definierbare Controller, damit wird dieser Synthesizer zur Steuerzentrale eines angeschlossenen Modularsystems!
Die beiden seriell angeordneten Filter bilden das Herzstück der hybriden Synthese-Architektur. Den Anfang macht das digitale Multimode Filter, das mit 18 Filtertypen einige sehr eigenständige Modelle mit Lowpass, Bandpass, Highpass und Notch Charakteristiken, aber auch Nachbildungen von Vintage-Klassikern und sogar ein Vokal-Filter (Vowel) enthält. Es folgt das analoge 24dB Lowpass Filter mit vorgeschaltetem Overdrive. Damit bekommt man dezente Klänge gut auf Pegel und verleiht Oszillator-Mixes mit klassischen Wellenformen deutlich mehr Biss. Vor allem das analoge Filter ist eine tolle Aufwertung für den gesamten Sound!
Mit der Oszillator-Sektion hat ASM dem Leviasynth ein Alleinstellungsmerkmal mit auf den Weg gegeben. Die acht Oszillatoren lassen sich in sogenannten Algorithmen anordnen, diese legen fest, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Es stehen 144 Preset-Algorithmen zur Auswahl, zusätzlich kann pro Patch ein weiterer Algorithmus individuell angepasst werden. Darüber hinaus ermöglicht Algorithm-Morph eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Oszillator-Konfigurationen. Für jeden Oszillator stehen über 300 Wellenformen sowie 7 unabhängige Oszillator-Modi für maximale klangliche Vielfalt zur Verfügung. Konfigurationen für FM-Sounds, Oszillator-Sync und Rauschen gehören ebenfalls zum Repertoire. Kurz gesagt wird hier weitaus mehr geboten als ein paar Oszillatoren, die im Pegel abgestimmt darauf warten, mit den Filtern bearbeitet zu werden.
Was die Modulations-Möglichkeiten betrifft, schöpft der Leviasynth aus dem Vollen: Für jede Stimme gibt es fünf LFOs und fünf Hüllkurven; allein für die acht Oszillatoren bietet der Synthesizer acht eigene Hüllkurven! Dazu kommt noch eine umfangreiche Modulationsmatrix mit 32 Slots und ein Randomizer. An haptischen Modulationsquellen finden sich rund ums Display acht Macro Controller, der riesige Ribbon Controller, zwei Steuerspannungseingänge, die beleuchteten Handräder für Pitchbend und Modulation sowie die Klaviatur selbst. Die Tastatur erzeugt neben Tonhöhe und Notenlänge Velocity und polyphonen Aftertouch. Vollendet werden die umfangreichen Optionen durch eine vollständige MIDI Implementierung inkl. MPE.
Als letztes Glied in der Signalkette finden sich drei Effektblöcke, um dem Sound den finalen Schliff zu geben. Die typischen Modulationseffekte wie Chorus, Flanger, Rotary, Phaser und Tremolo, aber auch Klangverbieger wie EQ, Lo-Fi, Compressor und Distortion sind als Insert-Effekte ausgelegt. Delay und Reverb sind gleichzeitig nutzbar und stehen in jeweils fünf bzw. vier Varianten zur Verfügung.
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